Beitrag vom 16. Mai 2011
“Crossover – more than sports” – das ist der Titel der Zeitschrift, deren Erstausgabe im Rahmen eines Lehrprojekts am Campus Köln produziert wurde…
Am Anfang stand ein leeres Blatt. Kein Konzept, kein Plan, nur ein Auftrag: „Entwickeln Sie eine Zeitschrift bis zur ersten Ausgabe.“ Nach drei Monaten nun ist das Heft produziert.
Von der ersten Idee bis zum fertigen Heft nahmen die Sportjournalistik-Studierenden des zweiten und dritten Semesters am Campus Köln alles selbst in die Hand: Konzeption, Redaktionsmanagement, Recherche, Fotografieren, Verfassen und Gestalten der Beiträge.
„Dieser Kurs war vergleichbar mit der Fußball-Nationalmannschaft: Ein Team mit großartigem Wir-Gefühl hat sich da entwickelt“, beschreibt Prof. Dr. Matthias Degen, unter dessen Anleitung das Heft in Zusammenarbeit mit Mediendesigner Alexander Drinjakovic-Schlichtmann entstanden ist.
„Crossover“ ist ein Sportmagazin, aber eines, das nicht auf die nackten Zahlen schaut. „Jede Sportart und jeder Sportler hat eine Welt abseits der Bestzeiten und Weltrekorde. Genau in diese Welt wollen wir blicken und fangen da an, wo Sportberichterstattung normalerweise aufhört, sobald das Flutlicht ausgeht“, erklärt Chefredakteur Andreas Greuel (3. Semester).
Die Geschichten der zwölfköpfigen Redaktion sind entsprechend hintergründig: Da wird ein Hooligan bei seiner „Tour“ begleitet, Ex-Nationalspieler Tobias Rau über seinen Wechsel an die Uni interviewt und aufgeklärt, warum die Einwohner von Ischgl nur im Sommer zum Arzt gehen können. (MD)
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