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		<title>Girls just wanna have fun</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anika Batschi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange blonde Haare, Lieblingsfarbe Pink. Trifft man Mai-Lin Senf in Freizeitkleidung, errät wohl niemand ihren Beruf. Die Hamburgerin arbeitet nicht etwa als Kosmetikerin, sondern als einzige professionelle Motorrad-Stuntfrau Europas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3074" title="DIGGER Hamburg" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2011/05/DIGGER_RessortIcons_04Hamburg-150x150.jpg" alt="" width="50" height="50" />Lange blonde Haare, Lieblingsfarbe Pink. Trifft man Mai-Lin Senf in Freizeitkleidung, errät wohl niemand ihren Beruf. Die Hamburgerin arbeitet nicht etwa als Kosmetikerin, sondern als einzige professionelle Motorrad-Stuntfrau Europas.</strong></p>
<p><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7124" title="Pink ist ihr Markenzeichen: Mai-Lin Senf" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau2-300x289.jpg" alt="" width="300" height="285" /></a>Bekannt ist sie unter dem Pseudonym „Stunt Girl“.  Auf Shows sticht Mai-Lin sofort aus der Masse der anderen Stuntfahrer heraus, denn sowohl ihr Motorrad als auch ihr Outfit sind fast komplett pink. In diesem Aufzug gibt die Blondine spektakuläre Kunststücke und gefährlich aussehende Stunts zum Besten. Die 26-Jährige hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Als Mitglied des Double-Action Stuntteams Hamburg hat sie bereits an mehreren Film- und Fernsehproduktionen teilgenommen. Sie war unter anderem in TV-Sendungen wie „Alles was zählt“ und „Großstadtrevier“ als Stuntfrau zu sehen. Nebenbei arbeitet sie außerdem als Model und steht für unterschiedliche Magazine und Kataloge vor der Kamera.</p>
<p>Stunt Riding als Motorsport ist der breiten Masse in Deutschland weniger bekannt. Dabei ist auch einer der erfolgreichsten Fahrer der Welt Deutscher. Chris Pfeiffer ist bereits vierfacher Weltmeister in der Disziplin Streetbike Freestyle, wie sich der Sport auch nennt. Die Fahrer präsentieren zahlreiche akrobatische Tricks auf ihren Motorrädern. Sie fahren freihändig oder auf den Maschinen stehend, auf dem Lenker sitzend oder auf nur einem Rad. Auch Feuereinlagen sind beliebt und auf vielen Shows ein Highlight. Eine enorme Körperbeherrschung und eine sehr präzise Kontrolle über die Maschinen sind Voraussetzungen für diesen Sport. Prinzipiell könne jeder die Techniken erlernen, sagt Mai-Lin. Man müsse allerdings Ehrgeiz, Mut und eine grundlegende Fitness mitbringen. Hartes und ständiges Training ist selbstverständlich ein Muss. Die Motorräder werden für die Stunts speziell umgebaut und sind nicht mehr verkehrstüchtig. Aus diesem Grund darf nur auf abgesperrten Plätzen und nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen gefahren werden.</p>
<p><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7120" title="Mai-Lin in voller Aktion" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau3-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a>Mai-Lin selbst kam durch einen Workshop zum Stunt Riding. Nachdem sie auf einer Motorradmesse einige Stuntfahrer gesehen hatte, war sie so beeindruckt von deren Fahrtechniken, dass sie einen zweitägigen Wheelie-Workshop besuchte. Als Wheelie wird das Fahren auf dem Hinterrad bezeichnet. „Als einzige Lady in einer Zehn-Mann-Truppe schnitt ich nicht schlecht ab und hatte eine neue Leidenschaft entdeckt“, erzählt Mai-Lin. Daraufhin baute sie ihr damaliges Motorrad um und begann, so oft sie konnte zu trainieren, hauptsächlich auf bestimmten Übungsplätzen im Hamburger Hafen. Zu diesem Zeitpunkt war die gelernte Zahntechnikerin gerade mal 21 Jahre alt und hatte erst ein Jahr zuvor ihren Motorradführerschein gemacht. Die Farbe Pink musste sein, um sich von den männlichen Kollegen abzuheben und natürlich um in Erinnerung zu bleiben.</p>
<p>Von Jahr zu Jahr wurde Mai-Lin besser und begann schließlich auch, auf Shows zu fahren. Mittlerweile übt sie den Extremsport seit sechs Jahren aus und reist in ihrem pinken Van samt Motorrad durch die Weltgeschichte, um ihre Stunts zu zeigen. In diesem Jahr war sie bis jetzt in Spanien und Südfrankreich unterwegs, vorher auch schon in den USA und Dubai. „Ich war eine der ersten Frauen der Welt, die diesen Sport betreiben, habe aber mit meinem Ehrgeiz schnell bewiesen, zu was Frau in der Lage ist“, lacht die Powerfrau. Nach wie vor sind weibliche Vertreter in dieser Sportart deutlich in der Unterzahl: Gute Stunt Riderinnen sind weltweit an einer Hand abzählbar. Mai-Lins Selbstbewusstsein kam erst mit dem Sport, in der Schule sei sie immer ruhig und zurückhaltend gewesen, sagt sie heute. Inzwischen kann die 26-Jährige von ihrem Job ganz gut leben. „Ich mache etwas, das mir Spaß macht, sehe viele verschiedene Menschen und Orte. Ich bin mein eigener Chef und das möchte ich nie wieder missen!“</p>
<p>Ganz ungefährlich ist das Stunt Riding allerdings nicht. Wie bei allen Extremsportarten gibt es auch hier Risiken. Es kann immer wieder zu Unfällen mit teilweise bösen Folgen kommen. „Stürze bleiben bei diesem Sport nicht aus. Aber bis heute habe ich mir zum Glück noch nie etwas gebrochen! Vielleicht ist es auch noch nie zu größeren Verletzungen gekommen, weil ich immer mit dem Kopf fahre. Ich brauche lieber etwas länger für einen neuen Stunt, anstatt mich riskant und waghalsig an die neue Aufgabe zu schmeißen. Ich will diesen Job noch länger machen, und da ich ja auch andere Tätigkeiten wie das Modeln ausübe, muss ich schließlich ‚hübsch’ bleiben!“, grinst Mai-Lin.</p>
<p><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau.jpg"><img class="size-medium wp-image-7118 alignleft" title="Trainiert wird auf abgesperrten Übungsplätzen im Hamburger Hafen" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Motorrad-Stuntfrau-300x200.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Unterstützung bekommt sie vor allem aus der Familie: Ihre Eltern und auch die beiden Brüder sind die größten Fans der Hamburgerin. Als Stuntfrau lebt die 26-Jährige sehr sportlich. Um sich fit zu halten, geht sie regelmäßig joggen und ins Fitnessstudio. „Ich tanze auch gerne Salsa, leider fehlt mir aber oft die Zeit dazu. Am meisten vermisse ich das Thai-Boxen. Damit würde ich gerne wieder anfangen.“ Außerdem liebt Mai-Lin Beauty und Wellness. Zum Entspannen geht sie am liebsten in die Sauna oder hört Musik. Das ist bei diesem Tagesablauf auch notwendig: Ist das Stunt Girl nicht auf Tour oder beim Training, muss sie ihr Motorrad für Shows vorbereiten, hat Shootings, beantwortet die Fanpost und <a href="http://www.stunt-girl.net/" target="_blank">kümmert sich um ihre Homepage</a>. Auf ihrer Seite hat sie sogar einen Shop: Stunt-Girl-Fans können T-Shirts, Schlüsselbänder und Mousepads mit ihrem Logo bestellen.</p>
<p>Selbst die Buchhaltung erledigt Mai-Lin allein. „Da ich selbstständig bin, denke ich andauernd an meinen Job. Ich überlege, wie ich alles noch verbessern könnte und nehme mir selten richtige Freizeit. Aber der Fleiß zahlt sich immer wieder aus. Die größten Geschenke sind der Applaus der Zuschauer, meine Reisen in andere Länder oder auch neue Sponsorenverträge “, sagt Mai-Lin. Da können Freunde und Familie schon mal etwas zu kurz kommen. Kinder möchte die Bikerin im Moment noch nicht haben, ihr Job stehe erst einmal an erster Stelle. Und wie kann ein Mann neben einer so selbstständigen Frau bestehen? Einen Freund hat sie derzeit nicht. Aber auch ihr Partner sollte am liebsten etwas mit dem Sport zu tun haben: „Einen ‚normalen’ Mann kann ich mir an meiner Seite nicht vorstellen.“</p>

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<p>Fotos: Anika Batschi</p>
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		<title>Urban Legends: Unter dem Bett</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Alves de Castro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Legends]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein junges Ehepaar flieht vor einem heftigen Unwetter in ein Motel. In dem Zimmer, das die beiden bezogen haben, stinkt es fürchterlich. Als der grauenhafte Geruch auch am nächsten Morgen nicht verschwunden ist, macht sich das Paar auf die Suche nach der Ursache ... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oftmals sind sie faszinierend und angsteinflößend, manchmal auch nur vollkommen absurd. Dennoch bringen sie uns dazu, den Atem anzuhalten: <a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/category/mix/urban-legends/">Urban Legends</a>. DIGGER veröffentlicht jeden zweiten Montag eine Story, die Ihr nach Gruselfaktor und Wahrheitsgehalt bewerten könnt.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-7092" title="Unter dem Bett" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/SAM_2609-300x225.jpg" alt="" width="252" height="189" />Als das junge Ehepaar auf der Route 66 unterwegs war, kam es zu einem fürchterlichen Unwetter. Die beiden hielten es für vernünftiger, nicht weiterzufahren, und suchten sich ein günstiges Motel. Da sich viele Reisende ebenfalls dazu entschieden, die Nacht über lieber nicht weiterzufahren, hatten die beiden großes Glück, als sie in das letzte verfügbare Zimmer einchecken konnten.</p>
<p>Der freundliche Mann an der Rezeption schloss dem Paar das Zimmer auf und verschwand gleich darauf wieder. Als die beiden in das Zimmer traten, stieß ihnen ein muffiger Geruch entgegen. Aus diesem Grund öffneten sie, trotz des stürmischen und regnerischen Wetters, sofort das Fenster. Das Zimmer war nicht schön, aber für eine Nacht völlig ausreichend. Und der Geruch habe sicher etwas mit den alten Vorhängen und Teppichen zu tun, dachten sich die beiden.</p>
<p>Aufgrund des Unwetters wachte die Frau immer wieder auf und entschied sich daraufhin, das Fenster wieder zu schließen. Als die beiden am nächsten Morgen aufwachten, hing ihnen schon wieder dieser grauenhafte und nun unerträglich gewordene Geruch in der Nase. Da die beide es unter diesen Umständen unzumutbar fanden, die nächsten Gäste auch dort übernachten zu lassen, wandten sie sich an den freundlichen Herrn an der Rezeption und baten ihn, das Zimmer einmal gründlich zu untersuchen.</p>
<p>Als er das Zimmer betrat, musste er dem Paar Recht geben und ihm wurde prompt kotzübel. Um der Sache endgültig auf den Grund zu gehen, fingen alle drei an, die Quelle des Gestanks zu suchen. Sie schauten in dem kleinen Bad, in dem Kleiderschrank, unter dem Bett und hinter den Vorhängen nach. Inzwischen waren sich alle sicher, es könne sich nur um ein totes Tier handeln. Noch nie hatte einer von ihnen so etwas Furchtbares gerochen.</p>
<p>Nach einer Weile fiel dem Rezeptionist ein, dass sich unter dem Bett ein Bettkasten befand, an den man nur heran kam, wenn man die Matratze anhob. &#8220;Dies ist die letzte und auch logischste Möglichkeit&#8221;, sagte er. Daraufhin packte er die Matratze und hob sie an. Das, was dort zum Vorschein kam, war nicht ein totes Tier, wie alle vermutet hatten, sondern eine schon seit einiger Zeit verwesende Leiche.</p>
<p>Foto: Claudia Alves de Castro</p>
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		<title>Gefällt mir! Oder?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sinah Vonderweiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht das Alter einen Unterschied beim Umgang mit dem Interenet? Facebook ist das größte und beliebteste soziale Netzwerk der Welt. Man findet alte und neue Freunde, Familienmitglieder und man kann schnell und einfach mal schauen, was und mit wem es der letzte Partner inzwischen so treibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1067" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2010/05/DIGGER_RessortIcons_02Medien7-150x150.jpg" alt="" width="97" height="97" />Facebook ist das größte und beliebteste soziale Netzwerk der Welt. Man findet alte und neue Freunde, Familienmitglieder und man kann schnell und einfach mal schauen, was und mit wem es der letzte Partner inzwischen so treibt. Ein Klick hier, ein kurzer Post da. Dazu kommen die maßgeschneiderten Werbeanzeigen am Rande. Da tätigt man den Mausklick doch reflexartig. Aber gehen wirklich alle User -außer den Privatsphärejunkies natürlich- unbedarft  mit Facebook um?</strong></p>
<p>Immerhin spaltet sich die breite Masse der Facebook User inzwischen schon in Digital Natives, also Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind und die ältere Fraktion, die sich größtenteils noch an die rasante Onlinewelt herantastet. Für eine Momentaufnahme dieser schnelllebigen Community sprechen drei ganz normale User über ihre Klick-Gewohnheiten und darüber, wie sozial sie Facebook wirklich finden.</p>
<div id="attachment_7073" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Levin.jpg"><img class="size-medium wp-image-7073" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Levin-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Levin Steinbrink ist 15 und noch gar nicht so lange bei Facebook registriert.</p></div>
<p>Ein Digital Native ist Levin Steinbrink. Der 13 Jahre alte Schüler ist erst seit kurzem ‚auf Facebook’, wie man gemeinhin sagt. Aber wie kam es dazu? Levin wurde von seinen Freunden gefacebooked. „Meine ganzen Freunde und ich waren vorher auf SchülerVZ, aber dann waren alle bei Facebook. Ich war bei SchülerVZ ganz alleine und dachte mir, bei Facebook muss ich mich auch anmelden.“</p>
<p>So oder so ähnlich ging es wohl vielen. Ob sie von StudiVZ oder MySpace abwanderten, am Schluss landeten fast alle bei Facebook. So auch Tanja Poppe, 33 Jahre alt. Sie hatte in Levins Alter zwar noch keinen PC und ist, wie die meisten Mädchen in diesem Alter, in rasantem Tempo auf echten Pferden durch die ‚reale Welt’ galoppiert, statt sich in einer virtuellen Welt zu verlieren. Trotzdem nutzt sie das Internet, seit es für jeden Normalo tauglich ist und wechselte, wie Levin, vom VZ-Netzwerk zu Facebook.</p>
<p>Aber so ging es dennoch nicht jedem. Martin Laur ist 54 und bei Facebook Mitglied, weil er einfach nur neugierig war. „Man liest viel darüber und ich wollte mich deshalb einmal selber davon überzeugen, was dort alles so geschrieben wird. Im Prinzip hat mich interessiert wie die neuen Medien und so funktionieren. Zum Beispiel die Möglichkeit der Spiele war mir gar nicht bekannt.“</p>
<p>Eine Gemeinsamkeit von allen dreien ist, dass ihnen der Kontakt zu Freunden und Familie am Herzen liegt. Tanja ist deshalb auch online immer up to date: „Am Anfang, als das mit Facebook anfing, habe ich gar nicht so richtig gewusst was das soll und fand das eigentlich scheiße. Aber wenn man es mal angefangen hat, wird einem das schon wichtig. Es ist ja auch so, dass man sich manchmal nicht so oft sehen kann. Viele meiner Familienmitglieder sind auch auf Facebook und dann bekommt man viel mehr mit, als wenn man sich immer nur hin und wieder irgendwo trifft.“</p>
<p>Wenn Levin etwas spannendes zu erzählen hat, oder irgendetwas wissen will, dann trifft er sich mit seinen Freunden. „Wenn ich bei Facebook was schreibe, kann ich mich manchmal nicht so gut ausdrücken, als wenn ich mich mit jemandem unterhalte.“ Er schreibt deshalb auch nur ganz selten etwas. Für Martin ist Facebook so gut wie gar kein Faktor, wenn es um den Kontakt zum engeren Dunstkreis geht. „Der Kontakt  läuft nach wie vor persönlich ab, oder übers Telefon. Wir schreiben uns sehr wenig, wenn dann mache ich es auf dem normalen Weg mit einer eMail oder so.“</p>
<div id="attachment_7074" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Tanja.jpg"><img class="size-medium wp-image-7074 " src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Tanja-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tanja Poppe ist zweifache Mutter und kommuniziert in sozialen Netzwerken vor allem mit ihrer Familie.</p></div>
<p>Und wie sieht’s mit der Privatsphäre aus? Haut Martin einfach raus, was er wo gegessen hat und wie es ihm denn geschmeckt hat? „Nein solche Korrespondenz führe ich gar nicht, zum Beispiel wie andere Leute zu sagen ‚es regnet gerade hier draußen‘. Wenn dann teile ich nur Dinge mit, die ich wichtig finde, die mitteilungswürdig sind.“ Ist Martin trotzdem ein gläserner User und gibt sich Facebook Datensammelwut hin, weil er nicht mit den tückischen Tricks der Onlinewelt aufgewachsen ist? Im Gegenteil. „Ich möchte die Informationen, die ich preisgebe begrenzen. Aber ich nutze die neuen Medien, denn die sind einfach die Zukunft. Ich habe ja auch nichts zu verbergen, also habe ich kein Problem damit. Ich nutze ja ab und zu auch eine Payback-Karte. Dass ich dann gläsern bin, glaube ich nicht. Das sind einfach Dinge die kommen mit der Zeit.“</p>
<p>Ein bewusster Umgang mit Facebook und selbstredend auch anderen Onlinediensten steht also im Vordergrund. Angst vor Neuem und Unbekanntem ist zwar menschlich, aber durch bedachtes Handeln können wir unsere Ängste und die Panikmache der Medienwelt überwinden, ohne dabei ernsthaft in gefährliche Online-Gewässer zu surfen. Und so hat auch Tanja ihre Privatsphäre zu ihrer Zufriedenheit eingestellt. „Ob es da noch irgendwo eine Lücke gibt, weiß ich nicht -bestimmt. Aber wenn ich will, dass irgendwer etwas nicht weiß, dann schreibe ich das halt gar nicht erst auf Facebook.“ Ebenso wenig klick Levin ohne nachzudenken irgendwo drauf. „Meiner Cousine ist dabei mal was passiert. Sie hat darauf gedrückt und so Sachen gemacht und dann wurden von dem Konto von ihrer Mutter 700€ abgezogen. Das war irgendeine versteckte Abofalle oder so. Da überleg ich mir das lieber zweimal.“ Die Privatsphäreeinstellungen waren dann aber doch eine Hürde. Diese Dinge sind Kindern und vielen Teenies schlichtweg noch nicht so bewusst wie erfahrenen Internetusern oder den älteren und deshalb aus Lebenserfahrung skeptischeren Nutzern. Levin hatte glücklicherweise Unterstützung. „Von meinem Cousin Phil. Der hat mir geholfen.“ Und dann fand er es auch gar nicht mehr so kompliziert.</p>
<p>Ein weiterer medialer Streitpunkt sind die Werbeanzeigen. Der ganze Werberahmen regt zumindest viele Datenschützer auf. Tanja ist anderer Meinung. „Mir ist das egal. Manchmal ist es ja sogar ganz gut. Dann denke ich: achja, ich hatte schon wieder ganz vergessen, dass ich das und das angucken wollte. Es ist ja nicht so, dass die einen nerven. Da stört es mich mehr, wenn irgendwelche Leute meine Telefonnummer rauskriegen und mir dann Abos oder so andrehen wollen. Online kann ich eben immer noch selber entscheiden, ob ich jetzt auf diesen Link klicke oder nicht.“ Levin nimmt die Werbeanzeigen nicht wahr und Martin meint zur Datensammelwut von Facebook und zugeschnittenen Werbeanzeigen: „Die Nutzung meiner Daten kann ich natürlich nicht ausschließen, weil ich nicht weiß, was genau Facebook alles damit macht. Deswegen ist es ja auch grundsätzlich so, dass ich fast nichts poste. Außerdem bin ich ja auch bei <em>ebay</em> sehr aktiv und sehe dann natürlich, wenn ich etwas bestimmtes suche, dass ich plötzlich bei gmx.de Werbebotschaften bekomme, die ich eigentlich gar nicht wollte. Da merkt man dann schon, dass die Verknüpfungen irgendwo liegen müssen.“</p>
<div id="attachment_7072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Martin.jpg"><img class="size-medium wp-image-7072 " src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/05/Martin-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Laur lässt sich auch mit 54 immer gern auf Neues ein und surft schon länger in Onlinecommunities.</p></div>
<p>In unserer ‚realen Welt’ geht es ja meist auch recht locker zu. Viele sehen die gefällt-mir-Angaben auf Facebook trotzdem kritisch. Martin meint deshalb „Wenn mich jemand auf der Straße nach einem Rat oder einer Empfehlung fragt, kann ich das schon erzählen. Aber das ist unter vier Augen, oder in einem Gespräch mit einer bestimmten Gruppe. Wenn ich bei Facebook auf ‚gefällt mir‘ drück, weiß ich ja nicht was ich damit alles auslöse.“ Auch Tanja ist vorsichtig mit gefällt-mir-Angaben, nutzt sie aber dennoch. „Das macht für mich keinen Unterschied, ob ich das bei Facebook oder so sage. Ich drücke ja nicht wahllos bei allem gefällt-mir. Überhaupt nicht mache ich es, wenn irgendjemand komische Videos postet oder, wenn da steht ‚du kannst das erst sehen, wenn du auf gefällt-mir geklickt hast’. Das finde ich merkwürdig, denn woher soll ich wissen, ob’s mir gefällt, wenn ich es noch gar nicht gesehen habe.“</p>
<p>So ist es schließlich in echt wie auch online: Man kann nicht jedem alles erzählen. Und verschließt man sich den neusten Trends, bleibt man auf der Strecke. Aber zum Glück gibt es den gesunden Menschenverstand und die Privatsphärejunkies, die uns meist rechtzeitig vor Abofallen und Co. warnen. Und wenn mal nicht rechtzeitig gewarnt wurde, ist man immerhin um eine Erfahrung reicher.</p>
<p>Fotos: veraltete Profilbilder der privaten Facebook-Profile</p>
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		<title>Mythos Student</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das dreckige Zeug noch bei Mutti waschen, aber feiern wie die Großen? Die Mehrheit der Studenten entspricht nicht dem Klischee der faulen Partygänger, die ihre Studienzeit als einzige Fete ansehen. Die DIGGER-Redakteure Daniela Raskito, Christin Kämke und Anika Batschi haben die Klischees mal richtig gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1143" title="DIGGER Mix" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2010/06/DIGGER_RessortIcons_04Vermischtes-150x150.jpg" alt="" width="60" height="60" />Das dreckige Zeug noch bei Mutti waschen, aber feiern wie die Großen? Die Mehrheit der Studenten entspricht nicht dem Klischee der faulen Partygänger, die ihre Studienzeit als einzige Fete ansehen. Die DIGGER-Redakteure Daniela Raskito, Christin Kämke und Anika Batschi haben die Klischees mal richtig gestellt.</p>
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		<title>Urban Legends: Die Witwe und ihr Hund</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Alves de Castro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Tod ihres Mannes hielt es die alte Dame auf dem großen Anwesen alleine nicht mehr aus. Um etwas Gesellschaft zu haben, kaufte sie sich einen Hund, der von nun an Nacht für Nacht an ihrem Bett Wache hielt. Bis eines Nachts …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oftmals sind sie faszinierend und angsteinflößend, manchmal auch nur vollkommen absurd. Dennoch bringen sie uns dazu, den Atem anzuhalten: <a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/category/mix/urban-legends/">Urban Legends</a>. DIGGER veröffentlicht jeden zweiten Montag eine Story, die Ihr nach Gruselfaktor und Wahrheitsgehalt bewerten könnt.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-7034" title="Die Witwe und ihr Hund" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/Hund-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Nachdem ihr Mann vor einigen Tagen gestorben war, wurde ihr bewusst, wie allein sie war. In all den Jahren hatten sich die beiden ausschließlich um sich selbst gekümmert und nie den Wunsch verspürt, Kinder haben zu wollen. Nun bereute sie ihre Entscheidung und wünschte sich eine große Familie, die in den schweren Stunden an ihrer Seite stehen könnte. Da sie es auf dem großen Anwesen allein nicht aussiehlt, beschloss sie, sich einen Hund aus dem Tierheim anzuschaffen.</p>
<p>Bereits nach wenigen Wochen waren die alte Dame und ihr Hund unzertrennlich. Sie gingen stundenlang spatzieren, sie kraulte ihn täglich mehrere Stunden und in der Nacht schlief der Hund direkt neben ihrem Bett. Doch besonders half er ihr, wenn sie nachts in ihrem großen Haus Angst bekam. Dann ließ sie den Hund so lange an ihrer Hand lecken, bis sie sich wieder sicher und geborgen fühlte. Dies wiederholte sich inzwischen Nacht für Nacht. Sobald die Frau ein Geräusch im Haus hörte, ließ sie ihre Hand am Bett herunter hängen und ihr Hund begann direkt an ihrer Hand zu schnüffeln und zu lecken, bis sie sich wieder beruhigte.</p>
<p>Eines Nachts wurde sie wieder durch ein eigenartiges Geräusch wach. Es hörte sich so an, als würde im Badezimmer nebenan ein Wasserhahn tropfen. Daraufhin ließ sie wieder ihre Hand am Bett herunter hängen und wurde ruhiger, als sie die feuchte Zunge spürte, die sie schon in den Nächten zuvor beruhigt hatte.</p>
<p>Doch diesmal ließ sie das Geräusch nicht los. So sehr sie es versuchte, es war ihr unmöglich, wieder fest einzuschlafen. In ihren Ohren wurde das Tropfen nun auch immer lauter und lauter. Somit beschloss die Frau trotz ihrer Angst, einfach in ihr Badezimmer zu gehen und nachzusehen.</p>
<p>Als sie die Tür öffnete, stockte ihr der Atem so sehr, dass es ihr sogar unmöglich war, einen Schrei auszustoßen. In ihrer Badewanne lag ihr geliebter Hund, dem das Blut aus dem Hals tropfte und an ihrem Badezimmerspiegel stand in großen Buchstaben geschrieben: AUCH MÖRDER KÖNNEN LECKEN!</p>
<p>Wenige Tage später wurde ihre Leiche von einer Nachbarin, die sich um sie sorgte, gefunden.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fotoserie/4935483456/" target="_blank">Knipser810</a> at Flickr <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Pimp your room! – Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Raskito</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[100 Euro]]></category>
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		<description><![CDATA[Schluss mit kahlen Wänden und öder Einrichtung! DIGGER hat für Dich die Tipps und Tricks der Raumgestaltung zusammengestellt. Im zweiten Teil erfährst Du alles über die richtige Farbauswahl und das passende Licht. Und wir zeigen Dir, was aus Lilianes Zimmer geworden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1143" title="DIGGER Mix" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2010/06/DIGGER_RessortIcons_04Vermischtes-150x150.jpg" alt="" width="45" height="45" /><strong>Schluss mit kahlen Wänden und öder Einrichtung! <a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/pimp-your-room-teil-1/" target="_blank">DIGGER hat für Dich die Tipps und Tricks der Raumgestaltung zusammengestellt.</a> Im zweiten Teil erfährst Du alles über die richtige Farbauswahl und das passende Licht. Und wir zeigen Dir, was aus Lilianes Zimmer geworden ist.</strong></p>
<p><strong>Her mit der Farbe</strong></p>
<p>Um die richtige Farbe auszuwählen, sollte nicht unbedingt auf die eigene Lieblingsfarbe zurückgegriffen werden. Zunächst sollte man einen Blick auf die Wirkung von Farben werfen, auf ihr Zusammenspiel und darauf, wie sie am besten zu kombinieren sind.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Verzichtet werden sollte auf die Kombination von Komplementärfarben (zum Beispiel Blau und Orange oder Violett und Gelb), da das menschliche Auge dieses als störend empfindet. Ist eine Farbe ausgewählt, muss sie sich wiederfinden, damit ein einheitliches Bild entsteht, zum Beispiel durch Dekoration, Licht oder Stoffe.</p>
<p><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/pimp-my-room-buntstifte.jpg"><img class="size-medium wp-image-6944 alignright" title="Die richtige Farbe macht den Unterschied!" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/pimp-my-room-buntstifte-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Kleine Farbenlehre</strong></p>
<p>Farben werden grob in zwei Kategorien unterteilt: in warme und kalte Farben. Warme Farben wie Rot, Gelb und Orange sind richtige Gute-Laune-Farben. Sie wirken belebend und aufheiternd. Man assoziiert mit diesen Farben Lebensfreude, Sommer, Sonne, Blumen und Früchte. Die warmen Farben geben uns ein Gefühl von Geborgenheit und die Raumtemperatur kann sogar als höher empfunden werden. Ein Zimmer in diesen Farben wirkt einladend, versprüht Lebendigkeit und ist außerdem konzentrationsfördernd und regt die Kreativität an.</p>
<p>Kalte Farben wie Blau, Violett und Grün haben eine beruhigende und entspannende Wirkung. Sie wirken sogar appetitzügelnd, wohingegen Orange zum Beispiel eine appetitanregende Eigenschaft zugesprochen wird. Mit den kalten Farben verbinden wir unterbewusst Frische, Sauberkeit und Natur.</p>
<p>Farben können eine Auswirkung auf das Befinden haben und wirken nachweislich auf die Psyche des Menschen. Sie beeinflussen jedoch nicht nur die Stimmung, sie können auch die Wirkung und die Größe eines Raumes verändern.</p>
<ol>
<li><strong>Kleine Räume in hellen Pastelltönen wirken größer</strong>, wohingegen dunkle Farben in einem kleinen Zimmer schnell eine erdrückende Stimmung schaffen können.</li>
<li>Wenn zwei kräftige Farben miteinander kombiniert werde (zum Beispiel Gelb und Grün), sollte <strong>eine der Farben als Hauptfarbe dienen</strong> und mit der anderen Farbe sollten Akzente gesetzt werden.</li>
<li>Harmonie entsteht durch die <strong>Kombination von verschiedenen Tönen</strong>, ob unterschiedlicher Farben oder auch durch die Verwendung von hellen oder dunkleren Varianten eines Farbtons.</li>
<li><strong>Mit Hilfe einer Farbskala</strong> kann überprüft werden, ob bestimmte Farben miteinander harmonieren.</li>
</ol>
<p><strong><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0653_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-6970 alignleft" title="Atmosphäre schaffen mit stimmungsvollem Licht" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0653_klein-300x234.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Licht</strong></p>
<p>Es hellt die Stimmung auf und kann je nach Einsatz der Lichtfarbe und Lichtverhältnisse entweder aufmuntern und aufwecken oder müde machen. Grelles, farbloses Licht kann sich sogar negativ auf die Stimmung auswirken. Die größte Lichtquelle ist das natürliche Tageslicht. Wenn man nicht weiß, wie das Licht sinnvoll im Raum verteilt ist, kann man sich überlegen, wo es gebraucht wird und welche Wirkung es haben soll. Man vollzieht also eine Lichtanalyse: Was soll im Raum hervorgehoben werden? Wo brauche ich welches Licht?</p>
<p>Hilfreich ist die Unterteilung in drei Lichtzonen:</p>
<ol>
<li><strong>Hintergrundbeleuchtung:</strong> Am besten eignet sich dafür eine Deckenleuchte, die den Raum ausleuchtet.</li>
<li><strong>Punktuelles Licht: </strong>Besonders geeignet zum Lesen oder Lernen am Schreibtisch, in der Küche und am Bett.</li>
<li><strong>Akzentlicht:</strong> Spot an! Dieses Licht dient dazu, etwas Bestimmtes in Szene zu setzen. In Lilianes Fall ist es zum Beispiel ihr Lieblingssessel. Ideal ist dimmbares Licht, weil es einem die Möglichkeit gibt, das Licht je nach Bedarf zu variieren.</li>
</ol>
<p><strong> Tipp:</strong> Auch Lampen und Licht können als Dekoration dienen! Am besten eignen sich dafür Japanleuchten. Die kugelförmigen Papierlampen in schönen Farben haben ein wunderbares Licht und lassen sich mit jedem Stil kombinieren.</p>
<div id="attachment_6951" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0655_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-6951   " title="Lilianes Zimmer nachher" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0655_klein.jpg" alt="aaaaa" width="360" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Nach nur acht Stunden Arbeit: Liliane hat jetzt endlich ein Zimmer zum Wohlfühlen.</p></div>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<ol>
<li>Bei allem kommt es auf <strong>das richtige Zusammenspiel </strong>von Farbe, Möbeln, Raum und Licht an. Erst dann entsteht im Zimmer Harmonie.</li>
<li><strong> Tüll- und Musselinstoffe</strong> können gut zur Dekoration verwendet werden. Zum Beispiel an Fenstern als Vorhänge. Sie filtern das Licht, schützen vor neugierigen Blicken und lassen trotzdem Tageslicht in den Raum fließen.</li>
<li>Mittelpunkte schaffen und in Gruppen denken. <strong>Dekorationen in Gruppen sehen schöner aus und kommen besser zur Geltung</strong>. Fotos, Mitbringsel oder Gefundenes sind die schönsten Accessoires, da sie Erinnerungen wecken und beim Anschauen an Orte erinnern, an denen man sich wohlgefühlt hat, zum Beispiel im Urlaub. Also: Lieblingsstücke bewusst inszenieren, denn sie verdienen einen Ehrenplatz.</li>
<li><strong>Niedrige Möbel </strong>schaffen in einem kleinen Raum mit normal hohen Wänden den Eindruck, der Raum sei größer.</li>
<li>Das Bett ist das Herzstück. Daher <strong>muss auch die Bettdekoration stimmen</strong>. Lichterketten (mit dunklerem Licht, zum Beispiel Rot oder Violett) schaffen abends eine sehr gemütliche Atmosphäre. Die Bettwäsche sollte farblich auch zu der Raumgestaltung passen.</li>
<li><strong>Letzter Tipp:</strong> Wenn man etwas an der Wand anbringen darf, dann sollte es ein langer Spiegel sein! Denn er vergrößert nicht nur den Raum optisch, sondern sieht auch schick aus und reflektiert das Licht, sodass der Raum heller erscheint.</li>
</ol>
<p style="text-align: center;"><strong>Liliane und ich haben es geschafft: Mit rund 60 Euro und innerhalb von acht Stunden haben wir ein völlig neues Lebensgefühl in dieses Zimmer gezaubert – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Aber schaut selbst &#8230;</strong></p>

<div class="ngg-imagebrowser" id="ngg-imagebrowser-38-6936">

	<h3>So sah das Zimmer vor unserem Pimp-Experiment aus.</h3>
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<a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/gallery/pimp-your-room/vorher1.jpg" title="" class="shutterset_pimp-your-room">
	<img alt="So sah das Zimmer vor unserem Pimp-Experiment aus." src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/gallery/pimp-your-room/vorher1.jpg"/>
</a>
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<p>Fotos im Text: <a href="http://www.flickr.com/photos/tigion/2305560960/" target="_blank">tigion</a> at Flickr <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/" target="_blank"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> (oben), Daniela Raskito (Mitte, unten); Galerie: Daniela Raskito</p>
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		<title>Eric T. Hansen im Gespräch</title>
		<link>http://journalismus-mhmk.de/digger/eric-t-hansen-im-gesprach/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Lau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[Eric]]></category>
		<category><![CDATA[forbetter]]></category>
		<category><![CDATA[Hansen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Er ist bekannt für seine ehrliche Art mit den Deutschen abzurechnen. Mag es der komische „Planet Germany“ sein oder die barbarischen Wikinger – Eric T. Hansen trägt seine Gedanken zu Papier. In seinem neusten Werk kritisiert er die Ausübung der amerikanischen Sprache. DIGGER-Redakteurin Svenja Lau sprach mit ihm über die „grundlos negativen Deutschen“, sein Vorbild Mark Twain und seine Verehrung zur Linken. Ganz im Zeichen „Forbetter your English“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist bekannt für seine ehrliche Art mit den Deutschen abzurechnen. Mag es der komische „Planet Germany“ sein oder die barbarischen Wikinger – <a href="http://www.ethansen.de/" target="_blank">Eric T. Hansen</a> trägt seine Gedanken zu Papier. In seinem neusten Werk kritisiert er die Ausübung der amerikanischen Sprache. DIGGER-Redakteurin Svenja Lau sprach mit ihm über die „grundlos negativen Deutschen“, sein Vorbild Mark Twain und seine Verehrung zur Linken. Ganz im Zeichen „Forbetter your English“.</p>
<p><strong>Was zieht jemanden, der in Hawaii – im Paradies – aufgewachsen ist nach Deutschland?</strong></p>
<p>Egal, wo man aufwächst, man hat das Gefühl, <em>es ist zu spießig</em>, die Leute sind doof. In Hawaii gibt es zwar viele Surfer, viel Entspannung und Lebensfreude, aber wenig Kultur, keine Intelektuellen. Ich wollte die mittelalterliche Geschichte kennenlernen und das kann man am besten in Europa. Ich wusste, da will ich hin.</p>
<p><strong>Was hat ihnen an der Kultur am besten gefallen, als Sie in Europa waren?</strong></p>
<p>Zweierlei Sachen: Die Geschichte des faszinierenden Mittelalters und dessen Literatur.</p>
<p><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/Eric-Hansen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7000" title="Eric Hansen" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/Eric-Hansen.jpg" alt="" width="276" height="415" /></a><strong>Wer ist denn Ihr Lieblings-Autor?</strong></p>
<p>Wolfgang von Eschenbach. Ein postmoderner mittelalterlicher Autor. Mit einem skurrilem Witz und einer kämpferischen Frechheit. Ich dachte immer, <em>ich wäre gern wie er</em>. Allerdings habe ich zwei Vorbilder. Wolfgang von Eschenbach und Mark Twain. Wolfgang von Eschenbach geht unter die Gürtellinie. Mark Twain benutzt Witz ohne den Menschen weh zu tun. Jeder wusste, genau ich bin damit gemeint, ich bin eigentlich ein Idiot und ein Heuchler und ein Blödmann, aber eigentlich ist es lustig. Wolfgang dagegen war bitterböse, er hat zugeschlagen. Und das sind diese zwei Pole, zwischen denen ich schwenke.</p>
<p><strong>In Ihrem neuen Buch beschreiben Sie auf Mark Twains witzige Art, was wir Deutschen in der Kommunikation mit den Amerikanern verbessern könnten. Sind wir Deutschen denn wirklich so schlecht?</strong></p>
<p>Nein, im Gegenteil. Das ist das Problem, das übrigens auch ein Berufsrisiko ist. Um über Deutsche zu schreiben, muss ich sie gleichzeitig kritisieren.</p>
<p><strong>Erwarten wir das oder wieso müssen Sie uns kritisieren?</strong></p>
<p>Erstens: Sie erwarten das. Zweitens: Wenn ich nur Loblieder singen würde, hätte ich keine Glaubwürdigkeit in Deutschland. <em>Die Deutschen sind sehr negative Leute.</em></p>
<p><strong>Sagen wir doch kritische Leute</strong>.</p>
<p>Wir Amerikaner sagen: „grundlos negativ“. Die Deutschen sagen: „Wir denken kritisch.“ Das Problem ist die Deutschen sind manchmal wirklich grundlos „kritisch“. Sie nörgeln in der Wirtschaft und verbauen sich dadurch selbst das Geschäft.</p>
<p><strong>Sie haben bestimmt ein Beispiel parat.</strong></p>
<p>In den 70er Jahren kam ein Typ mit einer Idee zu Siemens. Die Idee: Stereo Belt. Man bespielt einen kleinen Kassettenrekorder mit Musik trägt ihn am Gürtel und hört Musik. Keiner weiß, warum Siemens diese Idee abgelehnt hat.</p>
<p>Das Problem ist: In einem deutschen Unternehmen denken alle erst einmal kritisch. Mit Kopfhörern in den Ohren kann man nicht hören, was um einen herum passiert. Das ist gefährlich. Wenn jemand überfahren wird, haben wir eine Klage am Hals.</p>
<p><strong>Denken wir zu viel, statt riskant zu handeln?</strong></p>
<p>Wir Amerikaner sind auf jeden Fall riskanter, aber wir fallen dafür auch öfter auf die Schnauze.</p>
<p><strong>Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.</strong></p>
<p>Nicht unbedingt die Amerikaner. Wir haben nicht aus Vietnam gelernt. Im Irak sind wir direkt wieder auf die Schnauze gefallen. Genau wie bei Windows Vista.</p>
<p><strong>Sie sind ein Autor, der über die Geschichte und Gesellschaft von Ländern schreibt. Woher kommt dieses Interesse für Wirtschaft und Politik?</strong></p>
<p>Alles in Deutschland ist politisch. Bevor ich nach Deutschland kam, war ich total unpolitisch. Hier angekommen, musste ich feststellen, dass keiner mir ein Bier in die Hand drückt und sagt: „Komm Junge es ist Oktoberfest, gehen wir auf die Alpen.“ Stattdessen fragte man mich: „Sie sind Amerikaner? Was halten Sie von Ronald Reagan? Und was ist mit Vietnam?“ <em>Hier wird einem Politik aufgezwungen</em>. Irgendwann habe ich dann angefangen, mich zu fragen, was halte ich eigentlich von Ronald Reagan und Vietnam. Habe mich damit beschäftigt und inzwischen habe ich eine Meinung, die den meisten Deutschen nicht gefällt.</p>
<p><strong>Na dann lassen Sie ihre Meinung mal hören.</strong></p>
<p>Zu Ronald Reagan: In allen Dingen außer der Wirtschaft, bin ich mir sicher, dass er ein guter Präsident war. Dabei habe ich ihn gehasst. Ich war links – <em>als junger Mensch muss man links sein. </em> Als ich nach Deutschland kam, waren meine Freunde und ich uns einig: Kohl ist das Ende der Welt. Im Nachhinein waren sie aber gar nicht so schlecht, im Gegenteil zu den linken Kandidaten, die ich verehrte. Kennedy zum Beispiel – ein Gott der Politiker in Amerika. Er hat den Vietnam-Krieg angefangen. Er war’s der die ersten Truppen nach Vietnam schickte.</p>
<p><strong>Was halten Sie von Angela Merkel?</strong></p>
<p>Ich finde sie klasse. Sie ist eine intelligente Frau, die politisch sehr wenig Fehler gemacht hat. Deutschland ist ein vorbildliches Land, in vielen Dingen: Sozial, in der Wirtschaft sowieso, in der Entwicklungshilfe und auch der grünen Politik.</p>
<p><strong>Wählen Sie denn auch in Deutschland?</strong></p>
<p>Nein, nur in Amerika. Und nachwievor links – ich bin ein Unterstützer Obamas. Vor allem mag ich es Ausländer zu sein. Ein Fremder zu sein, anders zu sein. <em>Nicht so wie die Türken</em>. (hier erwacht der Mark Twain in ihm)</p>
<p><strong>Wie meinen Sie das?</strong></p>
<p>Ich habe türkische Freunde und die wollen unbedingt wählen, wollen mitbestimmen. Und ich finde, das sollten sie auch.</p>
<p><strong>Ob dann die gute Frau Merkel noch Bundeskanzlerin sein würde?</strong></p>
<p>Dann wäre sie weg.</p>
<p><strong>An die Macht würden dann höchstwahrscheinlich die Linken kommen.</strong></p>
<p>(Lacht) Möglich, das wäre vielleicht nicht so gut. Aber eine reelle Chance hat die Linke denke ich nicht. Es werden immer SPD oder CDU sein, die regieren.</p>
<p><strong>Als ausländischer Autor, der über des Deutschen Amerikanisch schreibt, erklären Sie was der Unterschied zwischen „als“ und „wie“ ist.</strong></p>
<p>Ich bin besser als du. Als ist der Komperativ. Wie ist, eine wie das andere, es ist vergleichend. (Er strahlt als ihm bestätigt wird, dass er recht hat.)</p>
<p><strong>Deutsche Sprichwörter auf Englisch:</strong></p>
<p><strong>Der Klügere gibt nach:</strong></p>
<p>Retread is the better part of valor.</p>
<p><strong>Lügen haben kurze Beine: </strong></p>
<p>Honecy is the best policy.</p>
<p><strong>Alter Schwede! </strong></p>
<p>Hot damn.</p>
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		<title>Pimp your room! – Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Raskito</dc:creator>
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		<category><![CDATA[100 Euro]]></category>
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		<description><![CDATA[Dein Zimmer hat den Charme einer Abstellkammer? Kein Problem! DIGGER-Redakteurin Daniela Raskito hat für Dich die Tipps und Tricks der Raumgestaltung zusammengestellt. Und sie wagt das große Experiment: Was ist mit 100 Euro und einem Tag Zeit alles möglich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1143" title="DIGGER Mix" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2010/06/DIGGER_RessortIcons_04Vermischtes-150x150.jpg" alt="" width="45" height="45" />Dein Zimmer hat den Charme einer Abstellkammer? Kein Problem! DIGGER-Redakteurin Daniela Raskito hat für Dich die Tipps und Tricks der Raumgestaltung zusammengestellt. Und sie wagt das große Experiment: Was ist mit 100 Euro und einem Tag Zeit alles möglich?</strong></p>
<p>Liliane wartet auf einen Studienplatz für Medizin, und um die Wartezeit zu überbrücken, macht sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ausbildungsplatz, Umzug – das ging alles sehr schnell. In aller Eile blieb keine Zeit, das Zimmer schön einzurichten.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Es ist mir zu weiß hier und gemütlich ist auch etwas anderes. Ich habe mir auf die Schnelle das Wesentliche gekauft – eine Möbelserie von IKEA, einen Teppich und zusammenklappbare Stühle, um Platz zu sparen. Das einzige, was ich mit hergebracht habe, ist mein Lieblingsstück, der alte, lila Sessel, und die Bettwäsche von meinem kleinen Bruder.&#8221; <strong>Liliane</strong></em></p>
<div id="attachment_6866" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0609_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-6866   " title="Lilianes Zimmer vorher" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0609_klein.jpg" alt="" width="360" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Viel zu ungemütlich – Lilianes Zimmer vor dem großen Pimp-Experiment </p></div>
<p>Wenn man etwas verändern möchte, weiß man oft nicht, wo man anfangen oder die Zeit dafür finden soll. Viel Geld soll es möglichst auch nicht kosten und vielleicht steht noch anderes im Wege, wie auch bei Liliane: Die Wände dürfen nicht gestrichen werden. Gebohrt werden darf auch nicht. Doch Liliane ist der Meinung, erst wenn man sich wohlfühlt, kann man es auch Zuhause nennen.</p>
<p>Trotz der Schwierigkeiten überlegen wir uns einen Plan. Wir wollen mit möglichst wenig Geld, maximal 100 Euro, und in möglichst kurzer Zeit, nicht länger als einen Tag, dem kahlen Raum Leben einhauchen.</p>
<p>Die erste Frage, die man sich stellt, lautet: Wo fange ich an? Hat man sich für eine Veränderung entschieden, braucht man einen konkreten Anfangspunkt und einen Plan, der die Umsetzbarkeit prüft. Zur Ideenfindung ist es hilfreich, ein Einrichtungshaus zu besuchen, da es nicht nur Möbel ausstellt, sondern Wohnwelten kreiert. Auch in Zeitschriften zum Thema &#8220;Wohndesign&#8221; gibt es viele gute Ratschläge und Ideen, die weiterhelfen.</p>
<p>Um die Umsetzbarkeit zu prüfen, ist eine Seite wie <a href="http://www.roomle.com/" target="_blank">Roomle</a> sehr hilfreich. Dort habt Ihr die Möglichkeit, Euer Zimmer mit den richtigen Maßen online einzurichten und die Möbel neu zu platzieren. Der Vorteil gegenüber einer Zeichnung: Man kann die genauen Maße seiner Möbel und des Raumes angeben, und vermeidet somit unnötiges Verschieben seiner Einrichtung, um dann möglicherweise festzustellen, dass es nicht passt. Außerdem spart es einiges an Zeit.</p>
<p><strong>Chaosfaktoren</strong></p>
<p>Wenn man nicht weiß, wo man mit dem Aufräumen anfangen soll, hier ein paar Dinge, die das Chaos überhaupt erst verursachen:</p>
<ol>
<li><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/pimp-my-room-deko2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6891" title="Vorsicht vor zu viel Deko!" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/pimp-my-room-deko2.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a>Herumliegende Wäsche: Ist <strong>kein vernünftiger Stauraum</strong> eingeplant, wird kostbarer Platz verschwendet.</li>
<li><strong>Zu viel Dekoration</strong> kann zum Staubfänger werden! Je mehr Kleinigkeiten im Zimmer verstreut sind, desto schwieriger ist es, etwas wiederzufinden. Die Lösung: in Gruppen denken. Das gilt nicht nur für die Ordnung, sondern auch für die Accessoires. Insgesamt muss alles so platziert sein, dass man nicht zu faul ist, es wieder an seinen Platz zu tun.</li>
<li><strong>Kabelsalat</strong>: Kabel sollten getrennt voneinander, am besten auf die benötigte Länge eingerollt und versteckt liegen.</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Es ist entscheidend, wie man seine Sachen aufbewahrt. Stauraum muss sinnvoll genutzt werden. Optimal eignen sich dafür Ordnungskisten. Sie sind nicht teuer und es gibt sie überall in allen Farben. Auch Zettel, die lose herumfliegen, abheften und alles in Kategorien aufteilen. So sind zwei Probleme gelöst: Die Unordnung ist zu einem großen Teil beseitigt und man weiß genau, wo man etwas liegen hat.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Wichtig ist es, ein Aussortieren zwischendurch nicht zu vergessen. Sonst bringt einem das sorgfältige Ordnen auf die Dauer auch nichts.</p>
<p><strong>Dekoration und Gestaltung</strong></p>
<p>Bei Accessoires, die das Zimmer verschönern, ist das Praktische, dass man mit der Dekoration flexibel bleiben kann. Egal, ob in farblicher Hinsicht oder den Jahreszeiten angepasst.</p>
<p>Holt Euch Natur ins Haus! Gefundenes ist schöner als Gekauftes. Ob Zweige, Steine oder Blumen – all das bringt Frische ins Zimmer und ist auch noch kostenlos.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/pimp-your-room-teil-2/" target="_blank"><strong>Im zweiten Teil von DIGGER-&#8221;Pimp your room!&#8221; erfährst Du alles über die richtige Farbauswahl für Dein Zimmer und, wie Du mit dem gezielten Einsatz von Licht die perfekte Stimmung erzeugen kannst. Außerdem gibt es die Auflösung des großen Pimp-Experiments.</strong></a></p>
<p>Fotos: Daniela Raskito (oben), <a href="http://www.flickr.com/photos/birgits/331708318/" target="_blank">&lt;birgit&gt;</a> at Flickr <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" target="_blank"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> (unten)</p>
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		<title>Urban Legends: Männer mit Humor</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Tromm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Legends]]></category>
		<category><![CDATA[flirten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Legenden]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>

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		<description><![CDATA[In Flirt-Ratgebern, Männermagazinen und Mundpropaganda wird Frauen sehr gerne unterstellt, dass ihnen an einem Mann Humor sehr wichtig ist – wenn es nicht sogar das ausschlaggebende Kriterium bei der Partnersuche ist. Die Wahrheit oder doch nur eine Legende?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oftmals sind sie faszinierend und angsteinflößend, manchmal auch nur vollkommen absurd. Dennoch bringen sie uns dazu, den Atem anzuhalten: <a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/category/mix/urban-legends/">Urban Legends</a>. DIGGER veröffentlicht jeden zweiten Montag eine Story, die Ihr nach Gruselfaktor und Wahrheitsgehalt bewerten könnt.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-6839" title="Männer mit Humor" src="http://journalismus-mhmk.de/digger/wp-content/uploads/2012/04/Männer-mit-Humor2-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" />In Flirt-Ratgebern, Männermagazinen und Mundpropaganda wird Frauen sehr gerne unterstellt, dass ihnen an einem Mann Humor sehr wichtig ist – wenn es nicht sogar das ausschlaggebende Kriterium bei der Partnersuche ist; ganz gleich, ob es um kurzfristige Techtelmechtel oder langfristige Beziehungen geht. Eine Umfrage der BBC und unzählige Interviews auf den Rückseiten der Ausklappbilder im Playboy bestätigen das: Frauen – damit sind eben pauschal alle Frauen gemeint – mögen Männer mit Humor. Hört sich nach einer vielversprechenden Alltagslegende an, an der ich mir meine Knöchel blutig boxen kann.</p>
<p>Das, was in den meisten Flirt-Ratgebern als &#8220;Humor&#8221; verkauft wird und gemeint ist, wenn es um Humor bei abendlichen Bekanntschaften geht, ist meist nicht mehr als Herumgewitzel. Man signalisiert seinem Gesprächspartner, dass man noch wach ist, und das Hirn verarbeitet, was einem erzählt wird. Man zeigt Interesse. Und in der Theorie zeugen lustige Bemerkungen von einem kreativen Kopf und ausbalancierter Selbstsicherheit. In Wirklichkeit verwirrt Humor viele Frauen. Besonders absurder Humor und Ironie. Ein Mädchen erzählte mir auf einer Party einmal empört von einem Kerl, der einen geschlossenen Joghurtbecher auf einen vorbeirasenden ICE geschleudert hat. Ich fand das sehr lustig und antwortete auf ihr rhetorisches „Stell dir mal vor, was da alles passieren kann.“ mit ebenso empörter Miene: „Ja, stell dir vor, der Fahrer verreißt vor Schreck das Steuer und überfährt eine Gruppe Schulkinder!“</p>
<p>Mit Humor habe ich schon zu viele Gespräche versanden lassen. Humor ist ein abstruser, destruktiver Faktor, wenn man die Absicht hat, einen potentiellen Geschlechtspartner  von sich zu überzeugen. Humor ist nicht wichtig, sondern die Selbstsicherheit, auf der man ihn gründet. Und die kann man immerhin mit Rauschmitteln erzeugen.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tinker-tailor/5436617491/" target="_blank">Tinker*Tailor loves Lalka</a> at Flickr <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/" target="_blank"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Videos: Die Urteile der Jury im Detail</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 12:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Brüggemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körber Studio Junge Regie 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Zirner]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Beck (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer Wiener Schauspielhaus)]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Pullen (Leitende Schauspielregisseurin Theater Osnabrück)]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Burckhardt (Theater heute)]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Hegemann (Dramaturg Thalia Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Locher]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Meyer-Christian]]></category>
		<category><![CDATA[helene vogel.]]></category>
		<category><![CDATA[julia wissert]]></category>
		<category><![CDATA[Jury]]></category>
		<category><![CDATA[Jurygespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Körber Studio Junge Regie]]></category>
		<category><![CDATA[Lilja Rupprecht]]></category>
		<category><![CDATA[Malte C. Lachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Maren E. Bjørseth]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Schröppel]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Tscholl (Leiterin der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden).]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Karau]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. für Dramaturgie Hochschule f. Musik & Theater Leipzig)]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvia Sobottka]]></category>
		<category><![CDATA[Vanessa Emde]]></category>

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		<description><![CDATA[So transparent war das Körber Studio Junge Regie noch nie! Öffentlich debattierte und stritt die Jury über jedes Stück. DIGGER hat den Jury-Disput in elf Videos dokumentiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So transparent war das Körber Studio Junge Regie noch nie! Öffentlich debattierte und stritt die Jury über jedes Stück. DIGGER hat den Jury-Disput in elf Videos dokumentiert.</p>
<p>Felix Meyer-Christian: Kohlhaas<br />
(Frei nach Kleist)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Z7feMsvHMYU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <BR></p>
<p>Helene Vogel: Anarchie in Bayern<br />
(Rainer Werner Fassbinder)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/OePWT7lEpEU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Julia Wissert: Nora<br />
(Henrik Ibsen)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/2nWMSypzHPY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Lilja Rupprecht: Clavigo<br />
(Johann Wolfgang von Goethe)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/XnoIG6nBfhI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Maren E. Bjørseth: Terrorisme<br />
(Brüder Presnjakow)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qrA1D7xp6ZQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Ana Zirner: Frühling und Hoffnung = Bahar und Omid<br />
(Ana Zirner, Christina Zintl, Maximilian Löwenstein, Veronika BachfischerFolkwang)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/PTvd8a-WfFY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Sylvia Sobottka: Einladung an die Waghalsigen<br />
(Dorothee Elmiger)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/xABWYJnEEx0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Vanessa Emde: Von toten Vögeln. Ich suche den Fehler darin<br />
(Vanessa Emde)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/b0dvBh2--Jk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Philipp Karau, Mark Schröppel: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker<br />
(SKART)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/crHUYjqkf94" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Dominik Locher: Enjoy Violence<br />
(Ödön von Horváth)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LxwTn654B1k" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
<p>Malte C. Lachmann: Schwarze Jungfrauen<br />
(Feridun Zaimoglu und Günter Senkel)<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/4MEJzKoVAZ8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><BR></p>
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